Goodgaze-Software soll Webseiten optimieren helfen

Veröffentlicht auf von Koolteeth

Wer einen Webauftritt plant, muss heutzutage schon so einiges beachten. Was dem menschlichen Besucher gefällt, was ihn "scharf" auf einen Webauftritt macht, darüber gibt es unzählige, unlesbare Studien. Die Goodgaze-Software weiß anscheinend, was Mensch gefällt und will so Webseiten optimieren helfen.

Die Software soll eine Internetseite 1:1 genauso wahrnehmen können, wie dies ein menschlicher Betrachter tut. Tatsächlich kann ich mir dies durchaus vorstellen. Eine Internetseite ist meißt nach einem Schema aufgebaut. Sie basiert auf einem Raster. Egal, ob Frames, Layer, Tables oder ganz abstrakt einfach nur Pixel. Ich denke es gibt auch schon unzählige Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsstudien, die gezeigt haben, was Mensch auf den ersten Blick anziehend findet und was nicht.

Und wahrhaftig simuliert die Goodgaze-Software wohl die Pupillenbewegungen eines menschlichen Beobachters über die Seite und erkennt eben solche attraktiven Punkte eines Auftritts, auf denen der Blick des Betrachters hängen bleibt. Die Auswertung, die Goodgaze zurückgibt, ist in drei Ansichten aufgeschlüsselt. Die erste, die Wahrnehmungskarte zeigt an, auf welchen Stellen der Blick des Betrachters in den ersten Sekunden fallen würde. In der Aufmerksamkeitskarte sind alle Stellen rot, die potenzielle Blicke anziehen. Zuletzt werden in einer Fixationskarte die Augenbewegungen zwischen den Fixpunkten dargestellt.

Also eine relativ simple Methode, nach der man die Elemente seines Webauftritts dann entsprechend neu anordnen kann. Das erspart sicherlich viel Zeit und eventuell damit zusammendhängendes Geld oder einfach Geld für Tests.

Wer mehr über Goodgaze erfahren möchte, kann das hier direkt tun.

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