Manndat - Mann, mir wird schlecht!

Veröffentlicht auf von Koolteeth

Hiermit entschuldige ich mich für meine unprofessionelle Arbeit an diesem Artikel. Mit Dank an Herrn Genge, der mich darauf aufmerksam gemacht hat, stelle ich jetzt Richtig: Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen und vermitteln ein falsches Bild. Hierfür drucke ich nun den Text von Herrn Genge ab:

"Des Rätsels Lösung: Dieser Artikel im "Stader Tageblatt" befasst sich mit der Gewalt gegen Ältere und Pflegebedürftige. Diese Personen werden vor allem von Frauen betreut, so dass es diese sind, die in der Mehrzahl der Fälle Gewalt gegen Ältere ausüben:"

Verstehst Du? Der Artikel ist eine Kritik wie man mit Tätern umgeht, wenn sie WEIBLICH sind. Und nicht: Wir wollen Verständnis für Gewalttäter.

Ich empfehle jedem, den Artikel einmal ganz zu lesen ( http://manndat.abplesk01.de/index.php?id=537 ) bevor man einseitige Schlüsse zieht.

Viele Grüße

Tobias Genge"

Wer sich ein Bild von Manndat und seinen Anhängern machen will, ist gerne eingeladen, die folgenden Kommentare zu lesen!

Veröffentlicht in Schlechte Dinge

Kommentiere diesen Post

Gleichberechtigung - Ja, bitte 02/08/2009 12:04

Wenn ihr die Diskussion weiterführen wollt, dann doch lieber in einem dafür vorgesehenen Forum.

Koolteeth hat seinen obigen Artikel richtig gestellt, also was wollen wir mehr.

Roslin 02/08/2009 02:52

>"Diese Erfolgsgeschichte der Mädchen und Frauen innerhalb des Bildungssystems bricht im Verlauf der Berufstätigkeit teilweise ab: Nach wie vor bestehen erhebliche Unterschiede in der Erwerbsbeteiligung von Männern und Frauen."<
Was, koolteeth, hat die geringere ERWERBSBETEILIGUNG von ERWACHSENEN Frauen mit der Bildungsbenachteiligung von UNMÜNDIGEN Jungen zu tun ?
Sie erinnern sich: 57 % der Abiturienten weiblich usw.
Was meint denn der Begriff geringere Erwerbsbeteiligung?
Sagt er etwas über die Ursache aus?
Vielleicht ziehen es Frauen, Sie erinnern sich, ERWACHSENE Frauen, ganz einfach vor, mehr Zeit in die Familienarbeit und Kinderbetreuung zu investieren und ihre Partner übernehmen daf+r einen höheren Anteil der Erwerbsarbeit, in Absprache mit diesen Frauen.
Bei den Paaren, die ich kenne, ist das so.
Niemand zwingt Frauen eine geringere Beteiligung an der Erwerbsarbeit auf.
Oder haben Sie, aufmerksamer Beobachter der Gesellschaft,der sie sind, dergleichen gesehen?
Wenn ja, was?

Roslin 02/07/2009 00:06

@ Koolteeth
>Und der pädagogische Grund für den Einsatz im
Klassenzimmer liegt nicht darin, den Jungs etwas
zu nehmen. Sondern daran, ihnen zu zeigen,
dass Mädels auch was drauf haben! Das ist die
Gleichberechtigung, die ihr ja anscheinend so
verständnisvoll akzeptiert habt! <

Weißt Du, welche Ergebnisse die um Gleichstellung bemühte Pädagogik, die den Jungen zeigen soll, dass Mädchen auch etwas drauf haben, heute, genauer gesagt seit rund 20 Jahren produziert?
Und das mit Ergebnissen, die sich Jahr für Jahr für Jahr verschlechtern für die Jungen, die offenbar ebenso erfolgreich "umerzogen" wie die Mädchen empowert werden.
Ohne dass dies irgendjemanden sonderlich bekümmert hätte in all den Jahrzehnten, die dieser Prozeß nun schon anhält.
Ich weiß, Du willst von Zahlen in Deinem Wolkenkuckucksheim nichts wissen.
Trotzdem:
57 % der Abiturineten sind weiblich, 43 % männlich
2/3 der Sitzenbleiber sind männlich
2/3 der Schulabbrecher sind männlich
2/3 der Sonderschüler sind männlich
80 % der mit Ritalin ruhiggestellten Schüler sind männlich.
Wie geschlechtergerecht ist wohl eine Schule, die Jungen solche "Erfolge" beschert?
Steht dem Girls Empowerment nicht eine genau so erfolgreiche Jungenentmutigung gegenüber?
Aber das sind ja bloß Zahlen, hinter denen leider Kinder stehen.
Gott sei Dank nur männliche Kinder.
Um die muss man sich ja nicht groß sorgen.
Die müssen selber sehen, wo sie bleiben.
Dafür sind sie ja "Männer".
Wenn sie es nicht schaffen, ja, dann sind sie eben "Loser".
Wenn Mädchen es nicht schaffen, ja, dann sind sie diskriminiert, müssen gefördert werden usw.
Jungen dagegen snd selber schuld.
So sieht sie aus, Deine "Geschlechtergerechtigkeit".

Koolteeth 02/07/2009 15:18


Hier ein paar ZAHLEN und FAKTEN (die ihr ja so gerne habt) aus dem deutschen Bildungsbericht 2008:

Zitat: " Der große Rückstand, den Jungen schon in der Grundschule, noch mehr aber im Sekundarbereich I gegenüber gleichaltrigen Mädchen haben, wenn es um Lesefähigkeit, Leseinteresse und Lesepraxis
geht, wurde nicht zuletzt durch die Schulleistungsstudien ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Offenbar hat dies in den Grundschulen zu entsprechenden Reaktionen geführt: Der Leistungsvorsprung
der Mädchen hat sich zwischen 2001 und 2006 von 13 Punkten auf 7 Punkte nahezu halbiert. In fast allen IGLU-Teilnehmerstaaten zeigt sich diese Tendenz, aber Deutschland ist einer von fünf
Staaten, in denen sie statistisch auffällig wird (Tab. D6-2A). Das bessere Abschneiden der Jungen ist also maßgeblich verantwortlich für den insgesamt in Deutschland festgestellten positiven
Trend bei IGLU.
Im Sekundarbereich zeigt sich keine derartige Tendenz (Tab. D6-4A). Der Leistungsvorsprung der Mädchen bei der Lesekompetenz ist seit 2000 in allen OECD-Staaten signifikant, und er ist insgesamt
sogar etwas stärker geworden. Der Kennwert für Mathematik lag auch 2006 etwa im OECD-Durchschnitt. Bei der mathematischen Kompetenz erreichten in 23 von 30 OECD-Staaten die Jungen signifikant
bessere Leistungen als die Mädchen. Dieser Vorsprung ist in Deutschland stärker geworden, nur Japan und Österreich hatten 2006 ähnlich starke Geschlechtsunterschiede in der
mathematischen Kompetenz. In den Naturwissenschaften bleiben die geschlechtsspezifischen Leistungsunterschiede national wie international unbedeutend. Die Verminderung der
Leistungsunterschiede zwischen den Geschlechtern besteht also weiterhin als Aufgabe für die Schulen im Sekundarbereich. (Anm. Koolteeth: Also sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen!!!)" (SEITE
86 des Berichts)

Zitat: "Diese Erfolgsgeschichte der Mädchen und Frauen innerhalb des Bildungssystems bricht im Verlauf der Berufstätigkeit teilweise ab: Nach wie vor bestehen erhebliche Unterschiede in der
Erwerbsbeteiligung von Männern und Frauen." (SEITE 11 des Berichts)

Dazu auch folgender Artikel: http://www.tagesschau.de/redirectid.jsp?id=meldung51844

Der vollständige Bericht ist hier zu lesen: http://www.bildungsbericht.de/daten2008/bb_2008.pdf

Es tut mir Leid, dass ihr persönlich schlechte Erfahrungen gemacht habt, aber der Durchschnittsmann steht immernoch weit über allen Frauen. Für diese Erkenntnis (!) brauche ich auch keine Zahlen,
sondern schaue einfach in die Gesellschaft.

Damit verabschiede ich mich aus der aktiven Diskussionsrunde! Ich wünsche allen anderen Teilnehmern noch viel Erfolg auf ihrem Gebiet und schlage vor, die olle Kiste jetzt endlich auszuschalten und
mal wieder an die frische Luft zu gehen. ;)

Koolteeth


arnold lane 02/06/2009 20:10

@ blubb

also was in irgendwelchen Auskotz-Foren so abgelassen wird, das ist für mich nicht interessant. Im Manndat-Forum wäre ein solcher Beitrag nicht erschienen, das geb ich dir schriftlich.


"Kein Mensch, der für Gerechtigkeit einsteht hat was gegen die Abschaffung der Unterhaltssklaverei, mit gleichzeitigem Entzug der Kinder oder Wehrpflicht, warum geht das nicht in eure Birnen?"



Weil ich und vermutlich die allermeisten Teilnehmer hier auch, diese Forderung von offizieller feministischer Seite bislang noch nicht vernehmbar gehört habe.

So bin raus aus der Diskussion, mit Frauenhassern (Menschen, die "Versorgungsprostituierte, als legitimen Begriff für Hausfrauen oder Mütter, die nur wenig arbeiten, einstufen sind in meinen Augen genau das!) zu diskutieren macht ungefähr soviel Sinn, wie 'nem Eichhörnchen Quantenmechanik beizubringen...

Ok, Ok, die Bezeichnung ist bei nochmaligem Reflektieren diffamierend und unpassend. Sollte dies auf Manndat gepostet worden sein, dann distanziere ich mich ausdrücklich davon.

By the way, nicht jeder Feminismuskritiker ist auch gleichzeitig ein Frauenfeind. Das wäre sinnvoll, wenn das auch mal verinnerlicht werden würde.

Hört endlich auf immer nach einem neuen Mann, und nach neuen Rollenbildern zu rufen, wenn diese -nachweislich- von der Mehrheit der Frauen gar nicht gewollt werden.
Irgenwelche nassforschen Brigitte-Studien sind das eine, ein Ritt durch die Anforderungsprofile an Männer in den Online-Partner-Flirt- und Kontaktbörsen sind das andere.

vomTurm 02/06/2009 19:19

@offtopic
Die Musik auf dieser Seite ist wirklich klasse. Klingt als würde ne Katze auf´m Klavier rumhüpfen.