Sind webbasierte Anwendungen die Zukunft?

Veröffentlicht auf von Koolteeth

Zuerst war wohl die Gaming-Branche, dann kam Google und seit kurzem ist auch Adobe mit dabei. Anwendungen, die nur noch über das Internet laufen, nicht mehr auf dem eigenen PC liegen und Daten global nutz- und bearbeitbar machen. Laut einer aktuellen Umfrage des BVDW sehen Wirtschaftsunternehmen darin die Zukunft.

 

Sicherlich kann man schon jetzt von einem Trendwechsel sprechen: Ganze Anwendungen werden nicht mehr herkömmlich auf dem PC installiert, sondern nur noch von dort aus gestartet. Die eigentliche Software liegt auf einem Server irgendwo auf der Welt und kann jederzeit und jederorts genutzt werden.

 

Der Vorteil liegt wohl darin, dass man nicht mehr nur eine aktuelle Version kauft und installiert. Wie bei einer Zeitschrift ersteht man ein Abo, quasi eine Nutzungszeit, während derer man das Programm uneingeschränkt nutzen kann. Eventuelle Updates finden automatisch statt und müssen nicht mehr extra gekauft werden.

 

Die eigenen Daten speichert man immernoch auf dem PC, kann aber auch Cloudangebote der Hersteller nutzen. So hat man nicht nur überall Zugriff auf die Anwendung, sondern auch auf seine Daten.

 

Der Knackpunkt, der die Nutzung derzeit aber noch asubremst, ist die Datensicherheit. Für die Wirtschaft ein sehr heikles Thema. Solange hier niemand innovative und wirksame Schutzmechanismen erstellt, sind webbasierte Anwendungen wohl noch Zukunftsmusik.

Veröffentlicht in Schöne Dinge

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