Effekt von realitätsnahen Gewaltdarstellungen?
Als ich als Kind Räuber und Gendarme gespielt habe, hat jeder von einer Pistolenkugel getroffene versucht, so auffällig, laut und oscarreif zu Boden zu gehen, wie nur möglich. Aus unseren Erfahrungen mit dem Tod durch Erschießen - aus TV und Video-Spiel - wussten wir, dass das vollkommen ausreichend war, um den Tod überzeugend darzustellen. Von reeller Sicht aus vollkommen naiv.
Heute wird sowohl im TV, als auch in Computerspielen real und bisweilen übertrieben gewalltvoll der sogenannte Löffel abgegeben. Nun will sicher kein erwachsener Mensch behaupten, im Gegensatz zu früher, würden heute Kinder keine Chance mehr haben, an verbotene Früchte heranzukommen. Wir wissen, wie einfach es war und mit heutigen technischen Mitteln, wie einfach es sein muss.
Nicht das dadurch auch der klassische und emotionale Tod von der Leinwand fast vollkommen verschwunden ist, auch die Vorstellung in den Kinderköpfen von der Brutalität einer Schussverletzung wurde dadurch beeinflusst. Denn wie man durch eine Schussverletzung stirbt, weiß man im Normalfall erst, wenn man dies gesehen (und/oder überlebt) hat. Dies geschieht wohl sicherlich in erster Linie durch fiktive Darstellungen und gewiss weniger durch den Anblick von Nachrichten. Wer schaut als Kind schon aufmerksam und regelmäßig Nachrichten?
Realitätsnahe Gewalltdarstellungen sind auch auf legale Art immer mehr in den Konsumbereich von Kindern geraten. Im Vergleich zu vor 10-20 Jahren findet sich in den FSK Freigaben für kindertaugliche Medien immer mehr Akzeptanz gegenüber solchen Inhalten.
Kurzes Fragen-Brainstorming:
Inwiefern beeinflusst diese expliziete Darstellung von Gewalt die Haltung der Kinder zum Tod?
Inwieweit findet eine Gewöhnung bis hin zur Abstumpfung statt?
Welche Positiveffekte könnten dadurch entstehen? (Verantwortungsvolle Erörterung)
Welche Effekte hat dies auf die Unterhaltungsindustrie?
Weitere Fragen? Bitte posten!
(Über die Fragen kommt man zur Antwort)
Heute wird sowohl im TV, als auch in Computerspielen real und bisweilen übertrieben gewalltvoll der sogenannte Löffel abgegeben. Nun will sicher kein erwachsener Mensch behaupten, im Gegensatz zu früher, würden heute Kinder keine Chance mehr haben, an verbotene Früchte heranzukommen. Wir wissen, wie einfach es war und mit heutigen technischen Mitteln, wie einfach es sein muss.
Nicht das dadurch auch der klassische und emotionale Tod von der Leinwand fast vollkommen verschwunden ist, auch die Vorstellung in den Kinderköpfen von der Brutalität einer Schussverletzung wurde dadurch beeinflusst. Denn wie man durch eine Schussverletzung stirbt, weiß man im Normalfall erst, wenn man dies gesehen (und/oder überlebt) hat. Dies geschieht wohl sicherlich in erster Linie durch fiktive Darstellungen und gewiss weniger durch den Anblick von Nachrichten. Wer schaut als Kind schon aufmerksam und regelmäßig Nachrichten?
Realitätsnahe Gewalltdarstellungen sind auch auf legale Art immer mehr in den Konsumbereich von Kindern geraten. Im Vergleich zu vor 10-20 Jahren findet sich in den FSK Freigaben für kindertaugliche Medien immer mehr Akzeptanz gegenüber solchen Inhalten.
Kurzes Fragen-Brainstorming:
Inwiefern beeinflusst diese expliziete Darstellung von Gewalt die Haltung der Kinder zum Tod?
Inwieweit findet eine Gewöhnung bis hin zur Abstumpfung statt?
Welche Positiveffekte könnten dadurch entstehen? (Verantwortungsvolle Erörterung)
Welche Effekte hat dies auf die Unterhaltungsindustrie?
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